Kommunikation / Presse
Flüssiggas – Energie für herausfordernde Zeiten
Juni 2009
Unter diesem Motto stand der Europäische Flüssiggas-Kongreß 2009 im Mai in Wien. Hunderte Delegierte konnten sich während der Veranstaltung über die neuesten Trends auf dem Flüssiggas-Sektor informieren und führende Firmen der Branche präsentierten sich im Rahmen einer Ausstellung.
Energie ist und wird auch in Zukunft immer mehr ein Thema sein. Die gesicherte Versorgung unserer Wirtschaft und der Endkunden ist eine Herausforderung, der sich alle Verantwortlichen stellen müssen. In der derzeitigen Krise steckt mit Sicherheit eine große Chance, gerade auf diesem Sektor viel zu bewegen. Ein perfekter Energiemix wird auch in Zukunft die Lösung für Wirtschaft und Umwelt sein.
Der Kongreß
Drei Tage lang gab es im Austria Center in Wien eine Reihe von interessanten Vorträgen, die dazu betragen sollten, das Verständnis für die Energiequelle Flüssiggas zu vertiefen und Möglichkeiten für die Zukunft aufzuzeigen. Nach den Eröffnungsreden des Präsidenten des Europäischen Flüssiggasverbandes, Rainer Scharr, des Präsidenten des Österreichischen Flüssiggasverbandes, Frank Götzelmann, sowie hochrangigen Vertretern der Stadt Wien und der Wiener Linien ging es direkt in die erste Vortragsrunde.
Energieversorgung
Im ersten Teil ging es vor allem darum, wie Flüssiggas im neuen weltweiten und europäischen Energiemix platziert werden kann. Beleuchtet wurde unter anderem, wie sich Angebot und Nachfrage entwickelt haben, welchen Focus man auf Zentral- und Osteuropa legen kann und welche neuen Bedürfnisse der europäische Energiekonsument hat und auch in Zukunft haben wird. Außerdem ging es um den neuen europäischen Energiemarkt, dem zweifellos noch große Veränderungen bevorstehen.
In einer weiteren Runde ging es vor allem um die gesetzlichen Rahmenbedingungen innerhalb der EU. Unter anderem wurden die Motive und die neuen wirtschaftlichen Herausforderungen betrachtet. In die Tiefe wurden auch die Fragen des Flüssiggases im gesetzlichen Rahm der EU erläutert. Schließlich ging es darum, welche Strategien und Ziele die Flüssiggaswirtschaft gemeinsam für Europa entwickeln kann und welche Argumente hier von besonderem Interesse sein werden.
Neue Möglichkeiten
Der zweite Tag des Kongresses schließlich stand ganz im Zeichen von Innovation und Möglichkeiten der Marktentwicklung. Ein großer Teil hierbei wurde der Euopäischen Autogas Roadmap gewidmet. Nicht zuletzt ging es dabei auch um die Erfahrungen mit Autogas im öffentlichen Bereich.
In diesem Punkt konnte die Gastgeberstadt Wien mit einem hochinteressanten Vortrag punkten, denn es gibt derzeit in Europa keine andere Hauptstadt, deren gesamte Busflotte mit Flüssiggas umweltfreundlich betrieben wird. Mehr als 500 Busse der Wiener Linien fahren jeden Tag unzählige Kilometer durch die Bundeshauptstadt und sparen dabei jede Menge Treibstoff (Reduktion um mehr als 14 %) und CO2. Außerdem wird beim Betrieb mit Flüssiggas so gut wie kein Feinstaub ausgestossen. Dadurch ergibt sich eine Kostenreduktion und eine deutlich verbesserte Umweltbilanz – also ein Win-Win-Szenario. Auch für den Individualverkehr hat Flüssiggas natürlich diese positiven Eigentschaften – mit ein Grund, warum in Europa mehrere Millionen Autogas-Fahrzeuge unterwegs sind.
Fazit
Der Kongreß war eine äußerst gelungene Veranstaltung, bei der einmal mehr die Bedeutung von Flüssiggas für die Zukunft, für eine unabhängige, umweltfreundliche und kostengünstige Energieversorgung hervorgestrichen werden konnte.
Jubiläum
Im Jahr 2009 kann der Österreichische Verband für Flüssiggas (ÖVFG) ein rundes Jubiläum feiern. Seit 40 Jahren setzt sich der Verband für die Belange der Flüssiggaswirtschaft ein. Seit 40 Jahren sorgt er für rechtliche Rahmenbedingungen, Öffentlichkeitsarbeit und Information – sowohl der verantwortlichen Gesetzgeber als auch der Endverbraucher. Seit 40 Jahren ist der Verband aktiv für die Branche, für die Umwelt und für die Verbraucher. Auch in Zukunft wird sich der ÖVFG für die Weiterverbreitung dieser umweltfreundlichen Energiequelle einsetzen.
Ulrike Andres
Neue Präsidentin des AEGPL
Der europäische Flüssiggasverband vertritt die Interessen der europäischen Flüssiggasindustrie in Brüssel. Seine Mitglieder sind die Verbände fast aller europäischen Länder, darunter auch der österreichische Flüssiggasverband ÖVFG, und eine Reihe größerer Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind.
Im Mai 2009 wurde erstmals eine Österreicherin zur Präsidentin des AEGPL gewählt. Ulrike Andres leitet seit 10 Jahren das Unternehmen Primagaz in Kitzbühel, das zum weltweit führenden holländischen Unternehmen SHV Gas gehört. Nach ihrem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien folgte eine großteils internationale Karriere im Energiebereich, mit Positionen in England, Frankreich, Tschechien, Brasilien und Holland. Mit ihren 20 Jahren Erfahrung im Flüssiggasbereich, ihren guten Kenntnissen anderer Energiemärkte, Sprachen und Kulturen, freut sich Ulrike Andres auf ihre neuen Aufgaben.
Die Aufgaben des AEGPL werden auf die Lobbyingaktivitäten bei den europäischen Institutionen fokussiert. Da der Großteil unserer Gesetze ihren Ursprung in EU Richtlinien hat, ist es essentiell, dass die Interessen der Flüssiggasunternehmen, ihrer Partner und Kunden, entsprechend verfolgt werden. Es gibt heute 120 Millionen Flüssiggaskunden in ganz Europa, und über 100.000 Arbeitsplätze in unserer Branche. Ulrike Andres wird sich dafür einsetzen, die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen und deren Umsetzung auf nationaler Ebene für die Flüssiggasbranche zu optimieren.
Die größte Herausforderung stellt dabei die mangelnde Bekanntheit von Flüssiggas dar. Flüssiggas (LPG) wird leider immer noch oft mit LNG (verflüssigtem Erdgas) verwechselt. Dabei ist Flüssiggas die einzige überall verfügbare, effiziente und umweltfreundliche Energie .
Durch den Einsatz von Flüssiggas werden enorme CO2 Mengen eingespart – denn Flüssiggas fällt als Nebenprodukt bei der Erdgas- und Erdölproduktion an und kann energetisch genutzt – oder in die Umwelt entlassen werden. Besonders in sensiblen Gebieten mit hoher Schadstoffbelastung kann das feinstaubfreie Flüssiggas umweltfreundlich eingesetzt werden.
@ Internetinformation
www.fluessiggas.eu
www. autogasoesterreich.at
Einfach sicher, einfach sauber
Energieverbrauch und Umweltschutz sind schon lange heiße Themen. Immer wieder werden wir durch verschiedene Krisen darauf aufmerksam, dass wir unser Verhalten und unseren Energieverbrauch ändern müssen. Flüssiggas bietet sich hier als eine Variante an, die Versorgungssicherheit und maximalen Umweltschutz bietet.
Flüssiggas ist ein Energieträger
mit einer ganzen
Reihe von Vorteilen. Unter
anderem gehört dazu eine
sehr große Versorgungssicherheit.
Das liegt vor allem daran,
dass etwa 50 Prozent
des europäischen Bedarfs
durch die Produktion in
den Raffinerien gedeckt
wird. Solange also Benzin,
Diesel und Co hergestellt
werden, wird auch Flüssiggas
zur Verfügung stehen.
Die zweite Hälfte wird direkt
von den Gasfeldern
verschiedener eurpopäischer
Länder geliefert. Damit
gibt es keine Abhängigkeit
von einem oder wenigen
Großlieferanten.
Dazu kommt, dass die
österreichische Flüssiggaswirtschaft
über große Lagerkapazitäten
verfügt. Für
mehrere Monate kann so
die Versorgung der Kunden
gewährleistet werden.
Ein weiterer Aspekt der
Versorgungssicherheit ist
sicher, dass bei Flüssiggas
ja auch der Kunde selbst
durch seinen Tank eine gewisse
Vorratshaltung betreibt.
Da Flüssiggas leitungsungebunden
ist – also
per LKW überall hin geliefert
werden kann – ist es
eine echte Alternative zu
anderen Energieträgern.
Umweltschutz
Flüssiggas ist für die
Umwelt ziemlich unbedenklich.
Immerhin ist es
erlaubt, seinen Flüssiggastank
auch in Wasserschutzgebieten
aufzustellen.
Die Tanks können
auch so im Garten vergraben
werden, dass man nur
noch die Kuppel mit dem
Einfüllstutzen sieht und
die kann man auch noch
hinter Pflanzen verstecken.
Man „verschandelt“ nicht
die Gegend und der Platzbedarf
ist klein.
Beim Energieträger Flüssiggas
ist aber auch die Belastung
der Umwelt durch
Luftschadstoffe denkbar gering.
Der CO2-Ausstoss ist
der niedrigste von allen
klassischen Energieträgern.
Die Feinstaubbelastung bei
einer Flüssiggasheizung
geht gegen Null. Nur Erdgas
hat einen gleich guten
Wert. Dank dieser Eigenschaften
hat die EU-Kommission
Flüssiggas 2002
zum alternativen Energieträger
ernannt.
Zum Umweltschutz
kann man mit Flüssiggas
aber auch beim Autofahren
beitragen. Mit einem Autogas
getriebenen Fahrzeug
kommt man nicht nur
deutlich weiter, man
kommt damit auch billiger
voran. Rund ein Drittel der
Spritkosten lassen sich so
einsparen. Und mit einem
solchen Auto darf man
auch fahren, wenn die anderen
ihr Fahrzeug bei
Smogarlarm stehen lassen
müssen.
Diese Faktoren waren
zweifellos auch für die Wiener
Linien ausschlaggebend.
Seit vielen Jahren
sind rund 500 Autobusse in
der Bundeshauptstadt unterwegs,
die ausschließlich
mit Flüssiggas betrieben
werden.
Optimal kombiniert
Eine Flüssiggasheizung
alleine ist an sich also
schon eine recht umweltschonende
Sache. Wenn
man sie aber noch mit anderen
umweltfreundlichen
Technologien kombiniert,
wird es noch rentabler.
Optimal kombinieren
kann man die Flüssiggasheizung
natürlich mit einer
Solaranlage oder einer Wärmepumpe.
Perfekt wäre
natürlich auch eine Kombination
von Flüssiggas, Photovoltaikanlage
und Wärmepumpe
(so könnte man
den Stromverbrauch der
Wärmpumpe auch noch
autark decken).
Die optimierte Solarheizungsanlage
sieht folgendermaßen
aus: Solarstation,
Flüssiggas-Brennwertheizung,
spezielle Regelung
und ein Pufferspeicher
sorgen für schadstoffarmes
Heizen mit Sonnenenergie.
Beitrag vom Februar 2009
Keine Engpässe bei Flüssiggas
Wien, 13.1.2009. Ganz Europa leidet
derzeit unter einer Kältewelle und Rußland
dreht den Gashahn zu. Ersteres ist
nicht zu beeinflussen und
Zweiteres – wie man nun gesehen hat –
auch nicht wirklich. „Im Zweifelsfall
ist man mit Flüssiggas besser dran“,
so Friedrich Ofner,
Geschäftsführer des Österreichischen
Verbandes für Flüssiggas (ÖVFG).
Durch diesen leitungsunabhängigen
Energieträger Flüssiggas ist
man eben auch von Erdgasengpässen
nicht betroffen.
Denn in Europa kommen rund 50 %
des Flüssiggasbedarfes aus den Raffinerien direkt.
Die andere Hälfte
kommt umweltfreundlich mit Kesselwaggons
von Gasfeldern aus verschiedenen Ländern.
Die hohe Versorgungssicherheit
kommt auch daher, dass die Verfügbarkeit
von Flüssiggas aus natürlichen Quellen immer noch zunimmt.
Die österreichische Flüssiggaswirtschaft
hat außerdem noch Lagerkapazitäten für mehrere Monate.
Selbst wenn von den Gasfeldern nichts
mehr geliefert werden sollte,
können die Konsumenten noch über
viele Monate problemlos mit der
Produktion aus den Raffinerien und
den Lagerkapazitäten versorgt werden.
Dazu kommt, dass Flüssiggas ein ausgesprochen
„sauberer“ Energieträger ist.
Die CO2-Emissionen sind deutlich geringer
als bei allen anderen fossilen Brennstoffen.
Auch eine Feinstaubentwicklung
gibt es bei diesem Energieträger
faktisch nicht und die Lagertanks dürfen
sogar in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden.
Flüssiggas ist dabei
ein unglaublich vielseitiger Stoff.
Es kann nicht nur zum Heizen eingesetzt werden,
sondern findet in ganz Europa
auch in großem Maße im Verkehr Verwendung.
Mehrere Millionen Fahrzeuge
sind so schon umweltschonend,
versorgungssicher und preisgünstig
unterwegs.
Auch wenn wieder einmal
Smog- oder Feinstaub-Alarm gegeben wird,
mit einem Flüssiggasfahrzeug
darf man trotzdem fahren.
Beitrag vom Jänner 2009
Starkes Duo
Fast drei Viertel des Energieverbrauchs im Haushalt werden für die Heizung eingesetzt.
Bei der derzeitigen Klimadebatte wird klar, dass man nach alternativen Lösungen suchen
muss. Relativ schnell fündig wird man mit einer sinnvollen Kombination von
Flüssiggas und Solarenergie. Flüssiggas ist der reinste und umweltschonendste fossile
Energieträger, der zur Verfügung steht und Sonnenkraft ist vollkommen kostenlos und
emissonsfrei.
Fast 250.000 Haushalten
in Österreich nutzen bereits
die Sonne für Warmwasserbereitung
und
Raumheizung. Sie ersparen
sich damit rund 110 Mio
Euro an Energiekosten pro
Jahr. Bislang sind 22 Prozent
aller Einfamilienhäuser
mit einer Solaranlage
ausgestattet. Nicht ganz so
gut sieht es in Mehrfamilienwohnbauten
aus. Hier
werden erst 2,2 von 100
Wohnung solar versorgt. Interessant
im Tourismusland
Österreich: 12 Prozent
der Betriebe nutzen bereits
Solarenergie.
Sinnvoll
kombinieren
Kostenlose Sonnenwärme
kann die Heizung zwar
ergänzen, aber nicht ersetzen.
Daher ist stets eine zusätzliche
Wärmequelle erforderlich.
Um den durch
die Solarenergie erzielten
Umweltvorteil möglichst
groß zu halten, ist es naheliegend,
das schadstoffarme
Flüssiggas zu wählen. Solartechnik
in Kombination
mit modernster Heiztechnik
und Flüssiggas ist die
optimale Lösung des Problems
umweltschonend
und schadstoffarm zu heizen
und Warmwasser zu
bereiten.
Die optimierte Solarheizungsanlage
sieht folgendermaßen
aus: Solarstation,
Flüssiggas-Brennwertheizung,
spezielle Regelung
und ein Pufferspeicher
sorgen für schadstoffarmes
Heizen mit Sonnenenergie.
Um den durch die Solaranlage
erreichten Umweltbonus
nicht wieder zunichte
zu machen, ist Flüssiggas
die richtige Heizenergie. In
Kombination mit der
Brennwerttechnik ergibt
sich eine optimale Entlastung
der Umwelt.
Flüssiggas hat, neben
Erdgas, von allen fossilen
Energieträgern die niedrigsten
CO2-Emissionen, die
gute CO2-Bilanz der Sonnenkollektoren
wird durch
die Flüssiggas-Heizung
nicht wieder aufgehoben;
besonderer Umweltvorteil
besteht, wenn Brennwerttechnik
eingesetzt wird;
und zusätzlich ist auch die
Feinstaubbelastung extrem
gering.
Flüssiggas-Geräte unterstützen
die Solaranlage optimal
und relativ unaufwendig
- z. B. Durchlauftherme,
kleine Kesselanlage
mit getrennter Warmwasserbereitung;
Flüssiggas-
Geräte und Systeme erlauben
bei der Heizungsmodernisierung
optimale Solaranbindung.
Modernisieren
Wir alles wissen, dass es
in Österreich ein enormes
Potential an alten Kesseln
gibt, die dringend getauscht
werden sollten. Nicht nur
im Interesse der Umwelt,
sondern in Zeiten ständig
steigender Energiepreise
auch im Interesse der eigenen
Geldbörse. Und wenn
man schon dabei ist, eine
Heizungsanlage neu zu planen,
sollte man auf die
Kombination mit Sonnenenergie
nicht verzichten.
Wie der Trend der letzten
Jahre zeigt, fallen diese
Entscheidungen inzwischen
meistens zugunsten
einer modernen Gas-Heizzentrale
aus. Vor allem die
wirtschaftliche Gas-Brennwerttechnik,
bei der zusätzliche
Wärmeleistung
aus dem Kondensat der Abgase
gewonnen wird, setzt
sich als erste Wahl für energiesparende
Heizungslösungen
durch. Was bei einer
Modernisierung jedoch
nicht vergessen werden
sollte: Am kostengünstigsten
ist jede Heizung natürlich
in den Phasen, in denen sie gar nicht erst aktiv
werden muss. Deshalb
empfiehlt es sich, bei den
Planungen des Heizungs-
Systems rechtzeitig die
Einbindung einer Solaranlage
zu berücksichtigen.
Bereits mit einer kleinen
Kollektorfläche auf dem
Gebäudedach können heute
ca. 60 Prozent des jährlichen
Warmwasserbedarfs
solar erzeugt werden. Die
benötigte Energie kommt
dann frei Haus von oben -
ohne Leitung, Anschlussgebühr
und Heizkostenabrechnung.
Das erspart
nicht nur der Umwelt
große Mengen an Verbrennungs-
Schadstoffen, sondern
auch dem Eigentümer
einen beträchtlichen Anteil
der Wohnnebenkosten.
Der verbleibende Wärmenergiebedarf
für die Perioden
ohne ausreichenden
Sonnenschein lässt sich
ebenfalls völlig leitungsunabhängig
decken: Der mobile
Brennstoff Flüssiggas
erlaubt den Einsatz zeitgemäßer
Gasheiztechnik
an jedem beliebigen Standort,
auch in Regionen
außerhalb der öffentlichen
Gasversorgungsnetze. Weil
das in einem Tank außerhalb
des Hauses gelagerte
Flüssiggas besonders sauber
und mit hohem Heizwert
verbrennt, ist es ideal
geeignet, die gesetzlichen
Anforderungen zu erfüllen.
Sowohl die Umweltbilanz
als auch die Wirtschaftlichkeit
der neuen Anlage erreichen
durch das Zusammenspiel
des leistungsstarken
Heiz-Teams Sonnenenergie/
Brennwerttechnik/Fl
üssiggasversorgung optimale
Werte.
Überall einsetzbar
Flüssiggas eignet sich
also vor allem in ländlichen
Gebieten hervorragend für
die Heizungsmodernisierung
- und eine neue Heizung
im Zusammenspiel
mit erneuerbarer Energie
spart auf jeden Fall Primärenergie.
Aber auch beim
Neubau ist Flüssiggas
durchaus eine Alternative.
Gerade in Gegenden, wo
sonst nur Öl oder Biomasse
in Frage kommen. Flüssiggas
hat hier durch seine
hohe Versorgungssicherheit
- die Unternehmen haben
große Lagerkapazitäten
- und durch die Umweltfreundlichkeit
die Nase
vorn.
Fakten
-Jede Solaranlage zur Heizungsunterstützung schützt das
Klima wie 140 neu gepflanzte Bäume
-Mit der Jahreswärme aller Solaranlagen bundesweit könnte
man in Vorarlberg alle Haushalte ein Jahr beheizen
-Die jährliche Energiemenge aller Solaranlagen entspricht
einer Tankwagenkolonne Wien - Innsbruck
-Die Wärmeleistung aller Solaranlagen übertrifft seit 2006
die Gesamtleistung aller Donaukraftwerke
-Alle Solaranlagenbesitzer sparen sich rund 100 Millionen
Euro an Energiekosten jährlich
-Flüssiggas hat die niedrigsten CO2-Emissionswerte aller
fossilen Energieträger
-Flüssiggas ist so umweltschonend, dass die Lagertanks
sogar in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden dürfen
-Flüssiggas ist überall verfügbar
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Beitrag vom April 2008
Effizient und
umweltfreundlich
Die UNO warnt mit ihrem Klimabericht vor nicht mehr beherrschbaren Klimakatastrophen.
Die EU hat sich nun auch dazu durchgerungen, dem Klima noch mehr Aufmerksamkeit
zu schenken. Mit der Endenergieeffizienzrichtlinie werden die Mitgliedsstaaten
verpflichtet, jährliche Einsparungen von Primärenergie umzusetzen.
Österreich ist in der
glücklichen Lage bereits
einen erheblichen Anteil
seines Stromverbrauches
aus erneuerbarer Energie
(Wasserkraft) zu beziehen.
Doch die Stromproduktion
allein, ist nicht die
Lösung des Problems.
Wenn jährlich rund 1 % an
Primärenergie beim Endverbraucher
eingespart
werden soll, müssen noch
andere Maßnahmen gesetzt
werden.
Hocheffizient
Flüssiggas kann dazu einen
wesentlichen Beitrag
leisten. Diese Energiequelle
ist schadstoffarmt, hat
einen hohen Heizwert und
Reinheitsgrad. Da Flüssiggas
zu 60 % aus natürlichen
Vorkommen gedeckt
wird - von denen weltweit
immer mehr erschlossen
werden und das auch z. B.
in der Nordsee - und der
Rest in unseren Raffinerien
bei der Produktion anfällt,
ist auch eine hohe Versorgungssicherheit
und Unabhängigkeit
von instabilen
Märkten gegeben. Außerdem
ermöglicht Flüssiggas
den Einsatz von extrem
ausgereifter und effizienter
Gasheiztechnik auch in
Gegenden, die über kein
Gasleitungsnetz verfügen.
Mit Tankswagen oder in
Flaschen gefüllt, kann Flüssiggas
überall - auch in
schwierigem Gelände eingesetzt
werden.
Mehr einsparen
Doch egal, wie effizient
der Einsatz von Flüssiggas
ist, man kann es immer
noch besser machen. Der
Flüssiggasverband setzt
seit Jahren seine Anstrengungen
in Richtung noch
besserer Energieeinsatz.
Durch den Einsatz moderner
Technologien, wie etwa
der Brennwerttechnik
konnten bereits signifikante
Verbrauchsrückgänge erzielt
werden.
Das ist natürlich auch
für die Konsumenten interessant.
Vor allem in Zeiten
ständig steigener Rohstoffpreise
sind sie an einer
möglichst wirtschaftlichen
Energienutzung interessiert.
Dazu kommt außerdem
auch noch das ständig
steigende Umweltbewußtsein.
Es setzt sich der Gedanke
durch, dass jeder
selbst auch etwas beitragen
muss, um die Umwelt zu
schützen.
Viele Menschen sind
also durchaus bereit, dafür
auch einige Investitionen
zu tätigen.
Hilfe durch Beratung
Die Flüssiggaswirtschaft
ist in der bevorzugten Lage,
dass sie ihre Kunden kennt.
Damit ist ein wichtiger
Schritt in Richtung Energieeinsparung
auch schon
getan. Denn da ja schon
eine Kundenbeziehung besteht,
ist es möglich, die
Konsumenten zum Thema
effizienter Energieeinsatz
zu beraten.
Und so zur Energieeinsparung direkt
beizutragen. Auch für
die Installateure ein
Vorteil, denn so können
vielleicht neue Kundengruppen
erschlossen werden.
Nicht nur bauliche Maßnahmen,
wie etwa Wärmedämmung
oder bessere
Fenster - bis hin zur kontrollierten
Wohnraumlüftung
- spielen dabei eine
Rolle. Flüssiggas hat die besonders
praktische Eigenschaft,
dass es mit allen anderen
regenerativen Energieformen
kombiniert werden
kann. Vor allem in der
Kombination mit Solarenergie
hat sich der Energieträger
bestens bewährt. Der
Anteil, der durch Sonnenkraft
erzeugten Energie
wird dann gleich bei der
Primärenergie eingespart.
Einsparungsziel erreicht -
sozusagen.
Vielfältiger Einsatz
Flüssiggas eignet sich
also vor allem in ländlichen
Gebieten hervorragend für
die Heizungsmodernisierung
- und eine neue Heizung
im Zusammenspiel
mit erneuerbarer Energie
spart auf jeden Fall Primärenergie.
Aber auch beim
Neubau ist Flüssiggas
durchaus eine Alternative.
Gerade in Gegenden, wo
sonst nur Öl oder Biomasse
in Frage kommen. Flüssiggas
hat hier durch seine
hohe Versorgungssicherheit
- die Unternehmen haben
große Lagerkapazitäten
- und durch die Umweltfreundlichkeit
die Nase
vorn. Der CO2 Ausstoss
und die Feinstaubbelastung
sind bei dieser Energieform
geringer, als bei den Alternativen.
Man kann aber auch ein
Spur größer denken. Mit
Mini-Blockheizkraftwerken
kann neben Wärme
auch Strom erzeugt werden.
Man kann sie überall
dort einsetzen, wo größere
Mengen Wärme und Strom
benötigt werden - etwa in
einer Reihenhaussiedlung.
Auch dort kann der Generator
mit Flüssiggas betrieben
werden, wenn kein
Gasleitungsnetz zur Verfügung
steht.
Flüssiggas eignet sich
also für den
Einsatz vom
Gasgriller bis
zum Generator!
Keine andere
Energieform
ist so
vielfältig einsetzbar.
Nicht nur heizen
Mit Flüssiggas
kann man
aber nicht nur
heizen. Und die EU-Richtlinie
bezieht sich auch
nicht nur auf Strom und
Heizung. Auch für den Verkehr
bietet der Energieträger
eine Alternative -
Autogas.
Andere europäische
Länder sind beim Thema
Autogas wesentlich
weiter als Österreich,
doch damit bietet
sich uns ein großes
Aufhol- und Energieeinsparungspotential.
Autogas ist schadtstoffarm
und vor allem - billiger!
Rund ein Drittel könnte
man sich durch eine Tankumrüstung
sparen. Je
nach Fahrweise reicht der
Tank auch etwas länger als
mit herkömmlichem Kraftstoff.
Es wird also weniger
Energie verbraucht und
durch den geringen Ausstoss
an CO2 und Feinstaub
die Umwelt weiter geschont.
Die Unternehmen der
Flüssiggasbranche setzen
viel daran, dass wir mir unserer
Energie so schonend
und sinnvoll wie möglich
umgehen. Sie leisten damit
ihren Beitrag zur Umsetzung
der Endenergieeffizinzrichtlinie
und zum
Schutz unserer Umwelt.
Beitrag vom Februar 2008
Umweltfreundliche Mobilität
Flüssiggas ist eine durchaus attraktive und umweltfreund- liche Alternative zu herkömmlichen
Energieträgern. Die Wiener Linien haben ihre Busflotte von mehr als 500
Fahrzeugen schon vor Jahren auf Flüssiggas umgerüstet.
In Österreich sind rund
fünf Millionen Fahrzeuge
unterwegs. Davon sind
rund 300.000 Klein LKW
bis 3,5 Tonnen. Gerade für
Firmen bietet Flüssiggas
ein enormes finanzielles
Potential. Auch für kleinere
Betriebe ergibt sich die
Möglichkeit, mit Flüssiggas
richtig Geld zu sparen.
Schon ab etwa fünf bis sieben
Fahrzeugen rechnet
sich eine betriebseigene
Tankstelle. Diese werden
oft von den Flüssiggaslieferanten
gegen Miete errichtet.
Wenn man von den derzeitigen
Preisen ausgeht,
kann man sich so mehrere
hundert Euro pro Fahrzeug
jedes Jahr ersparen. Zusätzlich
ist Flüssiggas auch ein
echter Faktor im Bereich
Umweltschutz.
Im Privatbereich
ist es leider noch
immer so, dass die Versorgung
mit Tankstellen eher
dürftig ist. Doch derzeit
wird an einer neuen Verordnung
zum Bau von Tankstellen
gearbeitet und
wenn diese in Kraft tritt,
wird der Bau von Flüssiggastankstellen
deutlich einfacher,
billiger und damit für
die Tankstellen interessanter
werden.
Öffentlich mobil
Die Wiener Linien haben
schon vor einigen Jahren erkannt,
dass Flüssiggas der
richtige Treibstoff für ihre
Busflotte ist. Mit mehr als
500 Bussen, einem
Streckennetz von 638 km
und 3.156 Haltestellen sind
die Buslinien ein deutlicher
Faktor im Wiener Straßenverkehr.
Also wurde nach
Alternativen zum Diesel
gesucht. Gefunden hat man
sie im Flüssiggas. Flüssiggas
ist billiger und deutlich
umweltfreundlicher als
Diesel. Die Wiener Linien
verfügen selbstverständlich
über eigene Tankstellen.
Da diese auf wenige
Standorte zentralisiert
wurden, war es wichtig,
mit dem Treibstoff auch
möglichst weit zu kommen.
Und in diesem Bereich
hat Flüssiggas seinen
Konkurrenten, komprimiertes
Erdgas, deutlich geschlagen.
Umrüsten leicht
gemacht
Der unkomplizierte
Werkstatteingriff, der praktisch
bei allen Fahrzeugen
mit herkömmlichem Otto-
Motor möglich ist, bringt
Umweltvorteile vor allem
bei der CO2- und der Partikeleinsparung.
Der Autogas-
Antrieb ist deshalb
auch eine zukunftsträchtige
Antwort auf die sich in
immer mehr Großstädten
verschärfende Feinstaub-
Problematik.
Üblicherweise
wird bei den umgerüsteten
Fahrzeugen eine bivalente
Betriebsweise gewählt,
so dass sie anschließend
sowohl mit Autogas
als auch mit Benzin
fahren können. Umgeschaltet
wird ganz einfach
per Schalter am Armaturenbrett
– problemlos auch
während der Fahrt. Der zusätzliche
Gastank wird unter
dem Fahrzeugboden, im
Kofferraum, bei Kleintransportern
auch hinter den Sitzen
installiert. Bei Pkw
setzt sich zunehmend die
Variante eines platzsparenden
reifenförmigen Tanks
für die Reserveradmulde
durch.
Diese Flexibilität
bei der Tankgestaltung resultiert
aus der unkomplizierten
Handhabung der
niedrigen Betriebsdrücke
von Autogas: Während Erdgas-
Tanks auf eine Druckbelastung
von rund 200 bar
ausgelegt sein müssen, lässt
ein Betriebsdruck von
höchstens 16 bar bei Autogas
auch ungewöhnliche,
dem jeweiligen Fahrzeug
angepasste Formgebungen
zu.
Problem Garage?
In einigen Bundesländern
ist es immer noch so,
dass gasbetriebene Fahrzeuge
nicht in Garagen fahren
dürfen – völlig zu Unrecht.
Der ÖVFG bemüht
sich, dies in ganz Österreich
zu ändern. In der Argumentation
an die Verbindungsstelle
der Bundesländer
wurden einige wesentliche
Punkte zusammengefasst.
Das Regierungsprogramm
2007 – 2010 legt
fest, dass 5% der neu zugelassenen
PKW bis 2010 mit
alternativen Antrieben,
wie z. B. Hybrid, E–85 oder
Gas betrieben werden müssen.
Es ist daher notwenig,
für diesen Einsatz auch die
gesetzlichen Rahmenbedingungen
zu schaffen.
In der Immissions-Gesetz
Luft Novelle 2006 werden
aus diesem Grund Gasfahrzeuge
Elektrofahrzeugen
gleichgestellt und erlaubt.
Mit Flüssiggas betriebene
Fahrzeuge weisen deutlich
niedrigere Emissionswerte
bezüglich der bedeutenden
Luftschadstoffe auf
als Fahrzeuge die mit herkömmlichen
Treibstoffen (
Benzin und Diesel ) betrieben
werden. Auch die CO2
Emissionen sind niedriger ,
da Flüssiggas ein günstigeres
H/C-Verhältnis gegenüber
Benzin aufweist.
Steuern
Um die Umweltschutzziele
zu erreichen, wurde
die Mineralölsteuer in
Deutschland laufend erhöht,
sodass sie derzeit für
Benzin und Diesel weit
höher ist als in Österreich.
Die Besteuerung von Flüssiggas,
das in Fahrzeugen
verwendet wird, ist hingegen
deutlich geringer, was
unter anderem dazu
beiträgt, dass in Deutschland
die Zahl der mit Flüssiggas
betriebenen Fahrzeuge
– wie unten ersichtlich –
um ein Vielfaches höher ist
als in Österreich. Vergleicht
man die üblichen
Parameter in Deutschland
mit jenen in Österreich
müsste man die Mineralölsteuer
in diesem Fall auf
Euro 160,-/to senken, um
die gleichen Belastungen
wie in Deutschland zu erzielen.
Nur auf Grund der überhöhten
Besteuerung ist der
Bestand an Flüssiggasautos
sehr viel niedriger als in
den benachbarten Ländern:
- Tschechien 200.000
- Deutschland 250.000
- Italien 990.000
- Ungarn 80.000
- Österreich 1.000
Um steuerlich den Umweltschutz
zu verstärken
gibt es keine kostengünstigere
Maßnahme als eine
entsprechende Senkung der
Mineralölsteuer auf Flüssiggas.
Der Flüssiggasverband
würde eine Reduktion der
Mineralölsteuer für Flüssiggas
als AUTOGAS von
derzeit Euro 261,-/to auf
den von der EU empfohlenen
Satz von Euro 125,-/to
(siehe Presidency Note des
Council of the EU vom
25.03.2003) begrüßen, zumindest
jedoch als ersten
Schritt, um die Verhältnismäßigkeit
gegenüber
Deutschland zu wahren,
auf den Satz von Euro
160/to, ab 01.10.2007.
Tankstellen
Für die Errichtung und
den Betrieb von Autogas-
Tankstellen ist derzeit
noch die Flüssiggas-Tankstellen-
VO 1979 heranzuziehen.
In dieser Verordnung finden
sich Erfordernisse von
Schutzräumen von Flüssiggastanks
und Zapfsäulen
etc. die aufgrund des heutigen
technischen Standards
nicht mehr erforderlich
sind.
Derzeit arbeitet eine
Arbeitsgruppe im Bundesministerium
für wirtschaftliche
Angelegenheiten,
zu der auch die Sachverständigen
der Bundesländer
sowie Sachverständige
der Flüssiggaswirtschaft
gehören, an der Neuformulierung
der Flüssiggastankstellenverordnung
2008. Diese Verordnung
wird mit Ende 2007 fertig
gestellt werden, geht
anschließend in die Begutachtung
und wird Mitte
2008 in Kraft treten können.
In dieser neuen Verordnung
werden die Bedingungen
für den Bau, die Errichtung
und den Betrieb
einer Autogastankstelle
entsprechend den neuesten
technischen Erkenntnissen
formuliert werden.
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Beitrag vom Juli 2007
Camping bietet ein Erleben der Natur,
das uns in unserer hektischen Welt heute
vielfach fehlt.
Freizeitspaß
Flüssiggas ist ein äußerst vielseitiger Energieträger. Nicht nur in festen Anlagen findet
er Verwendung, sonder auch bei Urlaub und Freizeit ist Flüssiggas beim Camping und
Grillen die ideale Wahl.
Der Einsatz von Flüssiggas
im Freizeitbereich
ist eine sichere und umweltschonende
Sache. Da
es aber immer wieder zu
Unfällen kommen kann,
hat der Österreichische
Verband für Flüssiggas
(ÖVFG) gemeinsam mit der
Österreichischen Vereinigung
für das Gas- und Wasserfach
(ÖVGW) eine
Richtlinie für den Betrieb,
die Wartung und die Prüfung
von Flüssiggasanlagen
in Wohnwagen
und Reisemobilen
erstellt. Denn
die Österreich
werden immer
mobiler und um
auch bei den fahrbaren
Untersätzen
die Sicherheit
gewährleisten zu
können, müssen
eben einige Vorschriften
befolgt
werden. Dann
nämlich ist Flüssiggas
eine perfekte
Energiequelle
für den Urlaub
- sowohl für
die Beheizung an
kalten Tagen, wie auch fürs
Kochen.
In Österreich sind derzeit
rund 60.000 Wohnwagen
und Reisemobile zugelassen.
Die meisten dieser
Fahrzeuge sind mit Flüssiggasanlagen
zum Kochen,
Heizen und Kühlen und für
den Betrieb der Beleuchtung
ausgerüstet. Damit
ein reibungsloser Betrieb
dieser Anlage gewährleistet
ist, müssen Regel befolgt
werden. Den Besitzern und
den Prüfeinrichtungen
steht damit ein Werk zur
Verfügung, dass nach einheitlichen
EU-Standards
für Sicherheit sorgt. In dieser
Richtlinie ist ausführlich
festgelegt, was bei der
Überprüfung und der Handhabung
der Anlage zu beachten
ist - von der Dichtheitsprüfung
unter Betriebsdruck
bis zur Instandhaltung
der Gasgeräte. Im
Anhang findet man außerdem
ein Muster für den
PRüfbericht bzw. Prüfplakette
und Warnhinweise.
Die Prüfung einer Flüssiggasanlage
in Fahrzeugen ist
übrigens alle zwei Jahre
verpflichtend vorgeschrieben.
Grillen ohne Reue
Viele Österreicher kennen
im Sommer kein schöneres
Vergnügen als zu
Grillen. Da wir unser Leben
immer mehr ins Freie
verlegen, eine perfekte Zubereitungsart,
deren Reiz
sicher auch darin liegt, dass
sich alle daran beteiligen
können.
Da das Grillen mit dem
klassischen Holzkohlegrill
nicht überall erwüscht ist -
etwa auf Balkonen - greifen
immer mehr "Grillmeister"
zu Gasgrillern. Diese
werden mit Propangasflaschen
betrieben. Obwohl
allen gasbetriebenen Geräten
über ausführliche Betriebsanleitungen
verfü-
gen, zeigt die Praxis, dass
diese doch immer wieder
ignoriert werden. Damit
Propangas sicher benutzt
werden kann, sind eigentlich
nur einige wenige
Punkte zu beachten und
schon steht einem sicheren
Grillvergnügen nichts
mehr im Wege.
Vor der Inbetriebnahme
ist immer unbedingt zu
prüfen, ob der Anschluss
auch wirklich dicht ist. Ist
er undicht, darf die Propangasflasche
keinesfalls verwendet
werden. Die Flaschen
müssen außerdem
immer aufrecht und sicher
stehen, wenn sie angeschlossen
werden. Sonst
besteht die Gefahr, dass das
ganze Gerät umfällt bzw.
ist keine richtige Entnahme
des Gases möglich. Es
ist auch darauf zu achten,
dass keine Motorgasflaschen
verwendet werden.
Eine Benutzung des Grillers
ist damit nicht möglich.
Wenn man die Propangasflasche
an- bzw. abschließt,
muss das Flaschenventil
geschlossen sein.
Außerdem dürfen unter
keinen Umständen Zündquellen
in der Nähe sein.
Die Zigarette also ungedingt
weglegen!
Beim Öffnen der Ventile
darf keinesfalls Gewalt angewendet
werden. Das Ventil
der Propangasflschen ist
durch Rechtsdrehen zu
schließen, der Regler ist
durch Linksdrehen der
Überwurfmutter auf die
Flasche aufzuschrauben.
Auch der Propangasflaschen-
Anschluss und der
Regler müssen auf
Dichtheit überprüft
werden. Dabei
darf man niemals
offenes Feuer
verwenden. Am
besten findet man
undichte Stellen
mit Hilfe eines
Lecksuchsprays
oder einfach mit
Seifenlösung. Sollte
eine undichte
Stelle gefunden
werden, muss man
das Flaschenventil
sofort wieder
schließen. Die
Dichtelemente
und der Regleranschluss
müssen
auf ordentliche Beschaffenheit,
Sitz
und Dichtheit geprüft
werden.
Wenn es nicht
gelingt, die Propangasflasche
ordentlich
und dicht anzuschließen,
darf man das Gerät nicht in
Betrieb nehmen, sondern
muss eine Überprüfung
durch den Fachmann vornehmen
lassen.
Wichtig ist es auch, nach
der Benutzung des Grillers
das Flaschenventil durch
Rechtsdrehen bis zum Anschlag
zu schließen. Muss
man einen Flaschentausch
vornehmen, zuerst auch
immer das Flaschenventil
schließen und dann die
Überwurfmutter des Reglers
durch Rechtsdrehen
vom Flaschenventil lösen.
Da Propangas schwerer
ist als Luft, dürfen die Flaschen
niemals in Räumen
unter der Erdgleiche (also
im Keller) aufbewahrt werden.
Es dürfen auch keine
schädlichen Einflüsse auf
die Flaschen wirken (etwa
durch zu starke Erwärmung,
Korrosion oder mechanische
Beschädigung).
Flüssiggas ist sicher
Grundsätzlich gilt: Gasflaschen
sind sicher! Bei einigen
wenigen bekanntgewordenen
Vorfällen war
immer ausströmendes Gas
vermischt mit Luft und einer
Zündquelle die Ursache
für die Probleme. Wenn
man also die relativ einfachen
Sicherheitsvorschriften
beachtet, ist Grillen
mit Flüssiggas eine sichere
Sache.
Auch die Versorgung mit
den Gasflaschen ist einfach.
In Österreich sind sie
flächendeckend an über
2.000 Verkaufsstellen zu
beziehen. Die Flaschen
werden für den Haushaltseinsatz
in Größen von drei
bis 15 Kilo angeboten. Die
Flaschen dürfen grundsätzlich
nur von zugelassenen
Füllstellen gefüllt werden
und müssen in regelmäßigen
Abständen einer Überprüfung
unterzogen werden.
Das Datum der nächsten
Prüfung muss auf der
Flasche angegeben werden,
so ist es leicht, zu überprüfen,
ob man eine richtig gewartete
Flasche übernimmt.
Beitrag vom Februar 2007
Freizeitspaß
Flüssiggas ist ein oft unterschätzter
Energieträger. Der Flüssiggasverband Österreich hat es sich zum Ziel gesetzt, dies
zu ändern. Mit dem Geschäftsführer des Verbandes, Friedrich Ofner, sprach Mag.
Johanna Mitterbauer über die Verbandsaufgaben, Erreichtes und
Zukünftiges.
IKZ-Haustechnik Österreich: Herr Ofner, können Sie bitte für unsere Leser kurz die Aufgaben des Flüssiggasverbandes umreissen.
Friedrich Ofner: Die Tätigkeit des Verbandes ruht im Wesentlichen auf drei Säulen. Erstens wirken wir bei der Erstellung der gesetzlichen Bestimmungen, Rahmenbedingungen und auch Verordnungen mit, damit der Umgang mit Flüssiggas einfacher wird, aber trotzdem ein Höchstmass an Sicherheit gewährleistet ist. Zweitens arbeiten wir daran, die steuerliche Belastung von Flüssiggas möglichst zu reduzieren. Flüssiggas ist die umweltfreundlichste fossile Energiequelle und dem sollte auch die Steuerpolitik Rechnung tragen. Drittens ist es unsere Aufgabe, die Konsumenten und die Fachwelt über die Vorzüge des Energieträgers Flüssiggas zu informieren.
IKZ-Haustechnik Österreich: In der letzten Zeit sind von einigen Seiten Vorwürfe gegen die Flüssiggas Wirtschaft erhoben worden, sie würde ein Kartell bilden und die Kunden mit Knebelverträgen übervorteilen.
Friedrich Ofner: Weder der erste noch der zweite Vorwurf sind wahr. In Österreich sind zehn Flüssiggas Firmen am Markt und wir waren nie im zweifelhaften Genuss eines Monopols. Die Flüssiggas Branche musste sich immer schon auf dem Markt behaupten und dabei haben unsere Mitglieder jetzt immerhin schon fast 60 Jahre Erfahrung. Außerdem gibt es über 2.000 Stellen an denen Flüssiggas in Flaschen verkauft wird. Ich kann dabei kein Kartell sehen. Die Flüssiggas Unternehmen haben ihre Stellungnahme bei der Bundeswettbewerbsbehörde gemacht und wir werden jetzt sehen, wie dort entschieden wird. Der Flüssiggasverband legt großen Wert darauf, dass sich die Mitglieder selbstverständlich an alle Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes halten. Konkret bedeutet das, dass alle Verträge von Verbrauchern mit unseren Mitgliedern grundsätzlich zum Ablauf des ersten Jahres und dann alle sechs Monate kündbar sind. Dazu ist aber auch zu sagen, dass in vielen Fällen nicht nur ein Vertrag über die Lieferung des Energieträgers, sondern auch über die Bereitstellung des Tanks besteht. Dabei muss der Kunde für sich entscheiden, was er will. Entweder der Kunde errichtet selbst die Flüssiggasanlage und lässt sich nur beliefern, oder der Flüssiggastank wird bereitgestellt und bei Vertragsauflösung vom Unternehmen zurückgenommen. Der Konsument kann aus den Verträgen also immer fristgerecht aussteigen, muss dabei allerdings verschiedenes bedenken.
IKZ-Haustechnik Österreich: Und was wäre das? Einige Anbieter scheinen ja mit viel niedrigeren Preisen punkten zu können?
Friedrich Ofner: Niedrigere Preise sind nur eine Seite der Medaille. Es ist natürlich ein Unterschied, ob ein Lieferant den Kunden eine Versorgungssicherheit über mehrere Monate gewähren kann, oder nicht. Unsere Mitglieder haben alle Vorratslager in Österreich und können so sicherstellen, dass es beim Kunden nicht plötzlich sehr kalt wird. Dass die Lagerung großer Mengen Brennstoffs auch Kosten verursacht ist klar. Vorratshaltung und Sicherheit sind eben nicht umsonst. Wenn ein ausländischer Anbieter einfach mit dem Tankwagen liefert, hat er diese Kosten selbstverständlich nicht - garantieren kann er die längerfristige Versorgung dann aber auch nicht. Dazu kommt auch, dass das zur Verfügungstellen des Tanks auch etwas kostet. Die Flüssiggas Firma stellt sicher, dass alle gesetzlichen Vorschriften bei der Errichtung und beim Betrieb der Anlage eingehalten werden. Und das sind einige: Der Umgang mit Flüssiggas ist in vielen verschiedenen Bundes- und Landesgesetzen festgelegt. Es ist daher mit dem einfachen Aufstellen des Tank nicht getan. Damit die Sicherheit gewährleistet ist, müssen eben auch regelmäßige Überprüfungen stattfinden. Wenn ein Lieferant sich das alles nicht antut - also keinerlei Investitionen für ein Lager tätigt, kann er natürlich billiger liefern. Bei Erdgas etwa macht ja rund ein Drittel der Rechnung die Netzbereitstellung, also die Infrastruktur und deren Erhaltung, aus. Es kann bei Flüssiggas nicht anders sein. Flüssiggas ist zwar eine sehr sichere Angelegenheit, aber wenn fundamentale Vorschriften nicht eingehalten werden, gibt es auch hier ein Gefahrenpotential.
IKZ-Haustechnik Österreich: Der Konsument sollte sich also bewußt sein, dass es einfach mit der Tankübernahme nicht getan ist?
Friedrich Ofner: Auf jeden Fall. So hat z. B. die niederösterreichische Landesregierung alle Flüssiggas Firmen dazu aufgefordert, dafür zu sorgen, dass die gesetzlichen Vorschriften bei allen Anlagen eingehalten werden. Jetzt kann man natürlich niemanden dazu zwingen, Überprüfungen durchführen zu lassen, aber die Lieferfirma ist dazu verpflichtet, nur Anlagen zu befüllen, die eine gültige Prüfplakette haben. Wenn ein Anbieter sich nicht darum kümmert, ist er bei eventuellen Schäden haftbar - genauso wie der Kunde, wenn Verschulden nachgewiesen werden kann. Die Überprüfung kann z. B. von einem Installateur oder einem Zivilingenieur oder dem TÜV durchgeführt werden. Doch, dass alle Intervalle eingehalten werden - und die differieren etwa bei Tank und Leitungen - dafür ist der Kunde selbst verantworlich. Das ist eine nicht zu unterschätzende Verantwortung, aber natürlich letzen Endes die Entscheidung des Kunden. Es soll damit niemandem Angst gemacht werden, denn richtig gehandhabt ist Flüssiggas eine sehr sichere Energiequelle, aber es muss einfach darauf hingewiesen werden, dass auch einmal etwas passieren kann.
IKZ-Haustechnik Österreich: Ihre Tätigkeit im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen steht sicher auch damit in Zusammenhang. Was hat der Flüssiggasverband auf diesem Gebiet erreicht?
Friedrich Ofner: Wir haben dabei schon eine Reihe wichtiger Neuerungen durchsetzen können. Ein großer Wurf war sicher die im letzten Herbst verabschiedete Richtlinie zum Umfüllen von entzündbaren Flüssiggasen aus Eisenbahnkesselwagen in Straßentankfahrzeuge. Das klingt zwar sperrig, ist aber enorm wichtig. Der Transport vom Flüssiggas wurde so noch ein Stück weit sicherer gemacht. Solche Verordnungen brauchen natürlich immer ihre Zeit, aber mit dieser ist uns ein großer Schritt gelungen. Wir haben in diesem Zusammenhang auch mit der Feuerwehr und dem Katastrophenschutz eine vielbeachtete Übung durchgeführt. Mit Hilfe von solchen Übungen und der Installierung eines gemeinsamen Notfallsystems ist im Ernstfall gewährleistet, dass die Helfer wissen, was zu tun ist und wo notfalls fachliche Informationen zu bekommen sind. Diese Richtlinie ist bindend für alle Unternehmen. Dass diese Vorschriften eingehalten werden, muss eine Erstprüfstelle bestätigen und heuer im Frühjahr müssen alle Umschlagplätze zertifiziert werden. Vielleicht weniger spektakulär aber nicht weniger wichtig ist die Richtlinie G 107 der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach zu Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen. Schließlich gibt es auch bei uns viele Campingfreunde und auch hier ist die Einhaltung von Sicherheitsstandards wichtig, damit die schönsten Wochen des Jahres nicht ganz schnell zum Gegenteil werden. Wir tun also viel, damit Flüssiggas eine sichere Sache ist und bleibt.

IKZ-Haustechnik Österreich: Anfangs sprachen Sie auch von steuerlichen Aspekten. Welche Maßnahmen werden Sie hier setzen?
Friedrich Ofner: Was wir schon vor langer Zeit durchgesetzt haben ist, dass Flüssiggas als Energieträger für die Wärmeerzeugung die niedrigste Besteuerung aller fossilen Brennstoffe hat. Doch es gibt ja noch viel mehr Anwendungsmöglichkeiten. Nicht zu verachten ist Flüssigas beispielsweise bei Autos. Nicht umsonst fahren in Wien rund 500 Busse der Wiener Linien mit Flüssiggas - und die Wiener Linien haben lange evaluiert, ob Erdgas nicht doch besser wäre. Doch von der Betankung, der Reichweite und dem Schadstoffaustausch ist Flüssiggas unschlagbar. Leider ist die Besteuerung in Österreich noch immer um rund 30 Prozent höher als in Deutschland und somit nicht wirklich wirtschaftlicher. Es hat eben einen Grund, warum in Deutschland allein in den letzten Jahren über 2.000 Flüssiggastankstellen gebaut wurden - es ist eine wirtschaftliche und umwelttechnische Alternative. Feinstaub ist damit kein Thema mehr. Im Vergleich zum Erdgas für Autos schneidet Flüssiggas auch aus anderen Gründen besser ab. Erdgas Tankstellen können nur dort gebaut werden, wo es Mitteldruck Gasleitungen gibt. Flüssiggas kann mit dem Tankwagen geliefert werden. Erdgas muss mit großem Energieaufwand beim Betanken komprimiert werden, Flüssiggas nicht. Der Bau einer Erdgastankstelle kostet bis zu 250.000 Euro, eine Flüssiggastankstelle schlägt mit etwa 50.000 Euro zu Buche. Wir sind auch dabei mit dem Wirtschaftsminiserium eine neue Richtlinie für die Errichtung von Flüssiggastankstellen zu erarbeiten. Die bestehende ist 30 Jahre alt und muss dringend an den heutigen technischen Stand angepasst werden. Und wenn das Finanzministerium bei der Steuernovelle im heurigen Jahr auch noch den Steuersatz senkt, steht einem großflächigen Ausbau des Tankstellennetzes nichts mehr entgegen.
IKZ-Haustechnik Österreich: Vielen Dank für das Gespräch.
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Beitrag vom: 12. 10. 2006
Mini-BlockHeizKraftwerke (Mini-BHKW) im Flüssiggasbetrieb
Energielösung mit viel Zukunft
Verunsichert durch hohe Energie- und Rohstoffpreise sind derzeit viele
Menschen auf der Suche nach der idealen Energielösung. Wie kann
ich am billigsten, umweltschonendsten und effizientesten heizen bzw.
Strom gewinnen? Eine besonders zukunftsfähige Lösung bieten
hier mit Flüssiggas betriebene Mini-BlockHeizKraftwerke (Mini-
BHKW), die sowohl für Ein- und Zweifamilienhäuser als auch
Betriebe, Schulen, Schwimmbäder, etc. bestens geeignet sind.
Wer hätte nicht gerne eine Möglichkeit zur Energieproduktion,
mit der man im Vergleich zu anderen Lösungen nicht nur Geld spart,
sondern auch Geld verdienen kann? Mit Flüssiggas betriebenen Mini-Block-
HeizKraftwerken ist beides möglich! Diese Mini-BHKW sind nicht
größer als eine Waschmaschine und können sowohl Wärme
als auch Strom erzeugen. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades solcher Anlagen
reduziert sich der Energieeinsatz (weniger Flüssiggas), die CO2-Emmissionen
werden automatisch gesenkt. Egal ob Ein- oder Zweifamilienhaus, Fitnessstudio,
Hotelbetrieb oder Almhütte – das flüssiggasbetriebene
Mini- BHKW zeichnet sich durch optimales Energiemanagement aus und deckt
den Grundbedarf an Warmwasser, Wärme und Strom. Das Gerät
erzeugt Strom direkt am Ort des Verbrauchers und nutzt dabei die anfallende
Koppelwärme zum Heizen und zur Brauchwasserbereitung.
Entscheidener Vorteil
Der entscheidende Vorteil von Mini- BHKW liegt im leistungsmodulierenden
Betrieb. Die große Modulationsbreite von 1,3 kW bis 4,7 kW elektrisch
und 4,0 kW bis 12,5 kW thermisch ermöglicht die perfekte Anpassung
an den Wärmebedarf innerhalb eines Gebäudes. Das Mini-BHKW
produziert so nur jene Energie, die tatsächlich benötigt wird.
Nur bei Leistungsspitzen über 4,7 kW wird Strom aus dem Netz bezogen,
nicht benötigter Strom kann dagegen gewinnbringend ins öffentliche
Netz eingespeist werden.
ÖVFG Österreichischer Verband für Flüssiggas,
Schubertring 14, 1010 Wien
Tel: 0664/422 83 83 Fax: 0662/64 80 81
E-Mail: office@fluessiggas.net
Vereinsnr.: GZ VIII-1355, ZVR-Zahl 722735627
Präsident: Dr. Franz Götzelmann
Gschäftführer: Friedrich Ofner
ÖVFG gewinnt Amtsmanager
Unter 183 Einreichungen konnte der ÖVFG als einziger privatwirtschaftlicher
Verband in der Kategorie Verkehrsverwaltung mit dem Projekt "Sicherheitsverfahren
für den Umschlag von Flüssiggas von der Schiene auf die Straße" den ersten Hauptpreis gewinnen.
Friedrich Ofner, Geschäftsführer des ÖVFG:
"Der Österreichische Flüssiggasverband mit
seinen Mitgliedern ist immer bestrebt die neuesten
Sicherheitstechnologien zum Standard zu machen und
entsprechende Richtlinien zu erstellen, bzw. an diesen mit den
Ministerien mitzuarbeiten."
Die Richtlinie "Sicherheitsverfahren für den
Umschlag von Flüssiggas von der Schiene auf die Strße"
wurde mit den Spezialisten des Verkehrsministeriums,
des Wirtschaftsministeriums und der ÖBB erarbeitet,
und ist eines der vielen Beispiele für die gute Zusammenarbeit.
Verwaltung vereinfacht
Die Richtlinie berücksichtigt die bestehenden Gesetze,
Verordnungen, die EU-Richtlinien und andere. Haben diese für
sich nur in einzelnen Bereichen für den Umfüllvorgang
Geltung, so werden durch das Projekt "Sicherer Flüssiggastransport"
alle relevanten Bestimmungen harmonisiert.
Das bedeutet, dass die neuesten Technologien für Sicherheit
und Umweltschutz im Umgang mit der umweltverträglichen Energie
Flüssiggas standardisiert werden und die Überwachung für
die Verwaltung vereinfacht wird.
Zertifiziert und Vorteil für alle
Das neue Sicherheitsverfahren wird von allen Mitgliedsfirmen
des Flüssiggasverbandes technologisch,
administrativ und zum Vorteil der Kunden umgesetzt.
Die Einhaltung ist vom TÜV Österreich zertifiziert.
Der Österreichische Flüssiggasverband und seine
Mitglieder garantieren so ihren Kunden im Umgang mit der hochwertigen
und umweltverträglichen Energie Flüssiggas
zusätzlich ein hohes Maß an Sicherheit und Umweltschutz.
Flüssiggas – Energie für herausfordernde Zeiten
Artikel als PDF downloaden
Weitere Informationen
Friedrich Ofner
Geschäftsführer ÖVFG
Tel: +43 664 422 83 83
office@fluessiggas.net
Beitrag vom Jänner 2005
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