Deponie- und Klärgas

bestehen im Wesentlichen aus Methan, Kohlendioxid und Stickstoff; entstehen aus organischen Substanzen (die in Müll und Abwasser enthalten sind) während der Zersetzung durch Mikroben; die Zersetzung kann in Deponien mehrere Jahre dauern, in Kläranlagen 3–4 Wochen. Anwendung: Stromerzeugung durch Gasmotoren oder in Blockheizkraftwerken zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung. Kläranlagen nutzen Klärgas zur Selbstversorgung; Deponiegas wird zum Teil zur Eigenversorgung der Mülldeponie benötigt, Überschüsse stehen Dritten zur Verfügung. Ist Deponie- oder Klärgas nicht in ausreichender Menge vorhanden, kommt Flüssiggas zum Einsatz. Keine private Anwendung, ausschließlich kommunale Nutzung.

siehe Blockheizkraftwerk, Kraft-Wärme-Kopplung.

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